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Kreditbearbeitungsgebühren Apobank

Banken müssen nach den aktuellen BGH-Urteilen recht zweifelsfrei zu Unrecht erhobene Bearbeitungsgebühren für Verbraucherkredite an ihre Kunden zurückzahlen. Mit  diesen Forderungen muss auch die Apotheker- und Ärztebank (Apobank), rechnen, die nach Informationen des Branchen-Magazins "Apotheke adhoc"  jahrelang ebenfalls Gebühren für Darlehensverträge erhoben hat. Gerade die Apobank ist vom letzten BGH-Urteil betroffen, das eine Erstattungspflicht auch für ältere als bislang festgelegte Kreditverträge eindeutig definiert hatte. Rechtsanwältin Jacqueline Scheidemann, die im Auftrag des Vereins "Deutsche Sozialhilfe e.V."  Kreditbearbeitungsgebühren zurück fordert: "Die Apobank hat zweifelsfrei Kreditbearbeitungsgebühren erhoben und zwar in Höhen von bis zu 2 Prozent der Darlehenssumme. Dieses Geld wurde zu Unrecht einbehalten und Verbraucher sollten ihre Ansprüche engagiert durchsetzen." Bezüglich der Verjährungsfristen hatte es zuvor eine etwas unklare Rechtslage gegeben.

Nach Aussage einer Bank-Sprecherin hat die Apobank von 2006 bis 2012 Gebühren einbehalten, obwohl der Dienst durch die Verzinsung schon berechnet worden war. Als Genossenschaftsbank hat die Apobank nun auch die Reaktion der Mitglieder zu befürchten, denn Rückzahlungen in Millionenhöhe dürften auch die Dividende maßgeblich beeinflussen. Man kann davon ausgehen, dass insgesamt Kredite in Höhe von 35 Milliarden Euro vornehmlich an Ärzte und Apotheker ausgegeben wurden. Ein Prozent davon würden das Ergebnis der Bank um 35 Millionen Euro verkleinern. Diese Summe könnte aber auch deutlich höher ausfallen.

Rechtsanwältin Scheidemann bietet als Kooperationsanwältin des Vereins "Deutsche Sozialhilfe e.V." einen Dienst zur Rückforderung von Kreditbearbeitungsgebühren an. Interessierte können diesen Service auf www.kreditbearbeitungsgebuehren.de nutzen.

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Kreditbearbeitungsgebühren 2015

Auch in 2015 gilt es wieder die Verjährung von Forderungen nach Kreditbearbeitungsgebühren-Erstattung zu beachten. Für Darlehen, die zwischen dem 1, Januar 2012 und dem 31. Dezember 2012 (und später) ausgezahlt wurden, können noch Erstattungen von Kreditbearbeitungsgebühren wirksam eingefordert werden. Allerdings sollten diese Forderungen zeitnah bei den Banken und Sparkassen vorliegen, ansonsten droht der Ablauf der Verjährungsfrist. Wir helfen Ihnen, Ihre Forderungen durchzusetzen. 

Mehr zu Kreditbearbeitungsgebühren 2015 ausführlich

Ansprüche aus 2012 verjähren Ende des Jahres 2015

Oft wird uns die Frage gestellt: „Kann ich etwas gegen die Verjährung unternehmen?“ – Natürlich: Man kann entweder rechtzeitig mit einem deutlich formulierten anwaltlichen Schreiben mit Fristsetzung die Auszahlung verlangen oder sich um eine wirksame Hemmung der Verjährung bemühen. Ab Mitte November wird die Zeit dafür anwaltliche Schreiben zunehmend knapper, sodass Ende des Jahres 2015 eher die Frage nach der Verjährungshemmung im Raum steht. Auch dabei sind wir Ihnen gern behilflich. 

Mehr zur Verjährung von Kreditbearbeitungsgebühren

Welche Ansprüche verjähren am 31. Dezember 2015?

Es geht um private Darkehen, für die ab dem 1. Januar 2012 Kreditbearbeitungsgebühren gezahlt wurden. Aktuelle Verträge sind nicht betroffen, da die Banken ihre AGB entsprechend angepasst haben. Zur Zeit sind nur Verbraucherkredite betroffen, zu gewerblichen Krediten wie z.B. den kfw-Darlehen, stehen noch BGH-Entscheidungen an. Hier sollten sich Betroffene sicherheitshalber um verjährungshemmende Maßnahmen bemühen, wenn die Bank nicht von sich aus auf die Einrede der Verjährung verzichtet. 

Mehr zur Verjährung möglicher Ansprüche aus Kreditbearbeitungsgebühren