Warnung

JUser: :_load: Fehler beim Laden des Benutzers mit der ID: 524

Bearbeitungsgebühren stecken auch in vielen Autofinanzierungen

So langsam sickert durch, welche Tragweite die beiden BGH-Urteile zur Rückerstattung von Kreditbearbeitungsgebühren haben. Immer mehr Kreditnehmer schauen in ihre Unterlagen, fragen bei der Bank nach oder lassen sich von einem Anwalt bei der Rückerstattung von Kreditbearbeitungsgebühren helfen. Jacqueline Scheidemann, als Kooperationsanwältin des Vereins "Deutsche Sozialhilfe e.V." verantwortlich für das Service-Portal kreditbearbeitungsgebuehren.de kann ein gutes Vierteljahr nach dem ersten verbraucherfreundlichen Urteil des Bundesgerichtshofes ein erstes Fazit ziehen: "Immer mehr Menschen interessieren sich für das Thema, aber ich bin fest überzeugt, dass es sich dabei nur um die Spitze des Eisbergs handelt. Ich gehe davon aus, dass nahezu jedes Auto, das nach 2004 finanziert wurde, die Kreditbearbeitungsgebühren mit sich herumfährt, man muss sie sich nur holen!"  Gerade Autofinanzierer wie z.B. die BMW-Bank haben Kreditbearbeitungsgebühren berechnet.  Scheidemann: "Viele Verbraucher denken, das Thema gilt nur für ihre Darlehen bei der Hausbank und verzichten so auf Ansprüche an ihre PKW-Finanzierer."

Doch immer mehr Verbraucher informieren sich und somit ist ein Ende nicht abzusehen. Es ist davon auszugehen, dass der Bundesgerichtshof noch weitere Urteile fällen wird, die z.B. grundsätzlich die Erstattungspflicht für gewerblich abgeschlossene Finanzierungen regeln werden.

Aktuell zeigen die Erfahrungen der Berliner Rechtsanwältin, dass die Forderungen nach Rückerstattung weiterhin eher zäh als unbürokratisch kundenfreundlich abgewickelt werden: In einem Fall waren Bearbeitungsgebühren auf ein nicht mehr existentes Konto überwiesen worden. Über den Rückläufer wurde der Kunde allerdings nicht informiert. Erst nach zweimaligem Nachfragen wurde der Betrag dann auf ein gültiges Konto überwiesen. 

Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Nach oben

Kreditbearbeitungsgebühren 2015

Auch in 2015 gilt es wieder die Verjährung von Forderungen nach Kreditbearbeitungsgebühren-Erstattung zu beachten. Für Darlehen, die zwischen dem 1, Januar 2012 und dem 31. Dezember 2012 (und später) ausgezahlt wurden, können noch Erstattungen von Kreditbearbeitungsgebühren wirksam eingefordert werden. Allerdings sollten diese Forderungen zeitnah bei den Banken und Sparkassen vorliegen, ansonsten droht der Ablauf der Verjährungsfrist. Wir helfen Ihnen, Ihre Forderungen durchzusetzen. 

Mehr zu Kreditbearbeitungsgebühren 2015 ausführlich

Ansprüche aus 2012 verjähren Ende des Jahres 2015

Oft wird uns die Frage gestellt: „Kann ich etwas gegen die Verjährung unternehmen?“ – Natürlich: Man kann entweder rechtzeitig mit einem deutlich formulierten anwaltlichen Schreiben mit Fristsetzung die Auszahlung verlangen oder sich um eine wirksame Hemmung der Verjährung bemühen. Ab Mitte November wird die Zeit dafür anwaltliche Schreiben zunehmend knapper, sodass Ende des Jahres 2015 eher die Frage nach der Verjährungshemmung im Raum steht. Auch dabei sind wir Ihnen gern behilflich. 

Mehr zur Verjährung von Kreditbearbeitungsgebühren

Welche Ansprüche verjähren am 31. Dezember 2015?

Es geht um private Darkehen, für die ab dem 1. Januar 2012 Kreditbearbeitungsgebühren gezahlt wurden. Aktuelle Verträge sind nicht betroffen, da die Banken ihre AGB entsprechend angepasst haben. Zur Zeit sind nur Verbraucherkredite betroffen, zu gewerblichen Krediten wie z.B. den kfw-Darlehen, stehen noch BGH-Entscheidungen an. Hier sollten sich Betroffene sicherheitshalber um verjährungshemmende Maßnahmen bemühen, wenn die Bank nicht von sich aus auf die Einrede der Verjährung verzichtet. 

Mehr zur Verjährung möglicher Ansprüche aus Kreditbearbeitungsgebühren