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Kreditbearbeitungsgebühren in 2012 gezahlt? Jetzt um Rückerstattung kümmern

Viele Kunden haben ihren Sparkassen, Volksbanken und sonstigen Kreditinstituten im vergangenen Jahr ein ordentliches Neujahrsgeschenk gemacht. Pünktlich zum 1. Januar 2015 verjährten Ansprüche auf unzulässiger Weise erhobene Kreditbearbeitungsgebühren in zweistelliger Millionenhöhe.

Dienste wie z.B. www.kreditbearbeitungsgebuehren.de – (Herausgeber ist der Deutsche Sozialhilfeverein e.V.) haben bis zum Jahreswechsel 2014/2015 mit einem anwaltlichen Schreiben mit Fristsetzung für ihre Klienten versucht, eine Rückerstattung der Kreditbearbeitungsgebühren zu erreichen. Zumeist mit Erfolg, denn auf Basis der aktuellen Rechtsprechung stand es Banken in der Vergangenheit grundsätzlich nicht zu, über die Zinserhebung hinaus zusätzliche Gebühren zu erheben.

Ein kurzer Blick in den Kreditvertrag brachte da juristisch gesehen schon Klarheit.  Es errechneten sich Ansprüche von über 1000 Euro in Einzelfällen, meist handelte es sich um Summen zwischen 500 und 700 Euro für jeden einzelnen Vertrag.

Allerdings endete zum 31. 12 2014 die Verjährungsfrist für Rückerstattungsansprüche aus Verträgen  die älter als 10 Jahre waren, bzw. für die Kreditbearbeitungsgebühren vor mehr als zehn Jahren gezahlt wurden. Zum Ende des Jahres 2014 reichte dann auch ein anwaltliches Schreiben nicht mehr zur Fristhemmung aus. Die Banken brachten die Verträge über die Zeit, indem einfach nicht auf Schreiben reagiert wurde – wegen angeblicher Überlastung.

Viele Kunden nutzten auf Anraten von kreditbearbeitungsgebuehren.de noch im Dezember den Frist hemmenden Weg zum Amtsgericht und reichten Klage ein. Andere meldeten eine Fristverlängerung durch die Einschaltung einer staatlich anerkannten Gütestelle an.

Aktuell sollten Kreditnehmer, die im Jahr 2012 oder später Kreditbearbeitungsgebühren bezahlt haben auf jeden Fall ihre Verträge prüfen und Ihre Ansprüche geltend machen, egal, ob es sich bei den angesprochenen Verbraucherkrediten um eine Autofinanzierung oder einen Kredit handelt, der eine Urlaubsreise ermöglichte.

Ansprechpartner und Infos zu den weiteren Schritten zur Wahrung dieses Verbraucherrechtes finden Betroffene auf www.kreditbarbeitungegebuehren.de. Schon jetzt sei daran erinnert, dass ein anwaltliches Schreiben allein die Verjährung des geltend zu machenden Anspruches der Betroffenen hemmt. Daher ist ein solches Schreiben auch nur angesagt, wenn noch genügend Zeit bleibt, weitere Schritte folgen zu lassen.

Rechtsanwältin Jacqueline Scheidemann, die kreditbearbeitungsgebuehren.de juristisch begleitet: "Die Frist für die Rückerstattung von in 2012 gezahlten Kreditbearbeitungsgebühren läuft unweigerlich im Dezember 2015 aus. Kümmern Sie sich jetzt darum!"


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Kreditbearbeitungsgebühren 2015

Auch in 2015 gilt es wieder die Verjährung von Forderungen nach Kreditbearbeitungsgebühren-Erstattung zu beachten. Für Darlehen, die zwischen dem 1, Januar 2012 und dem 31. Dezember 2012 (und später) ausgezahlt wurden, können noch Erstattungen von Kreditbearbeitungsgebühren wirksam eingefordert werden. Allerdings sollten diese Forderungen zeitnah bei den Banken und Sparkassen vorliegen, ansonsten droht der Ablauf der Verjährungsfrist. Wir helfen Ihnen, Ihre Forderungen durchzusetzen. 

Mehr zu Kreditbearbeitungsgebühren 2015 ausführlich

Ansprüche aus 2012 verjähren Ende des Jahres 2015

Oft wird uns die Frage gestellt: „Kann ich etwas gegen die Verjährung unternehmen?“ – Natürlich: Man kann entweder rechtzeitig mit einem deutlich formulierten anwaltlichen Schreiben mit Fristsetzung die Auszahlung verlangen oder sich um eine wirksame Hemmung der Verjährung bemühen. Ab Mitte November wird die Zeit dafür anwaltliche Schreiben zunehmend knapper, sodass Ende des Jahres 2015 eher die Frage nach der Verjährungshemmung im Raum steht. Auch dabei sind wir Ihnen gern behilflich. 

Mehr zur Verjährung von Kreditbearbeitungsgebühren

Welche Ansprüche verjähren am 31. Dezember 2015?

Es geht um private Darkehen, für die ab dem 1. Januar 2012 Kreditbearbeitungsgebühren gezahlt wurden. Aktuelle Verträge sind nicht betroffen, da die Banken ihre AGB entsprechend angepasst haben. Zur Zeit sind nur Verbraucherkredite betroffen, zu gewerblichen Krediten wie z.B. den kfw-Darlehen, stehen noch BGH-Entscheidungen an. Hier sollten sich Betroffene sicherheitshalber um verjährungshemmende Maßnahmen bemühen, wenn die Bank nicht von sich aus auf die Einrede der Verjährung verzichtet. 

Mehr zur Verjährung möglicher Ansprüche aus Kreditbearbeitungsgebühren