Sind die Abschlussgebühren von Bausparverträgen auch betroffen?

Rechtsanwältin Jacqueline Scheidemann, Kooperationsanwältin des Vereins „Deutsche Sozialhilfe e.V“ und juristische Beraterin der Portals www.kreditbearbeitungsgebuehren.de, wird immer wieder gefragt, ob vom verbraucherfreundlichen BGH-Urteil auch die Bearbeitungsgebühren von Bausparverträgen betroffen sind? „Eindeutig nein, denn der BGH hat sich dieser Thematik in einem eigenen Urteil gewidmet und in diesem Bereich die Bearbeitungsgebühren der Bausparkassen für zulässig erklärt.“ (Urteil vom 07.12.2010, Aktenzeichen: XI ZR 3/10)

Aber wie immer auch hier eine Einschränkung: „Bausparkassen sind auch als Darlehensgeber aufgetreten und in dieser Position nicht berechtigt gewesen, Kreditbearbeitungsgebühren zu erheben. Scheidemann: „Es geht am Ende immer um die laufzeitunabhängigen Entgelte. Diese sind nicht zulässig im Kreditwesen für Verbraucher und daher haben Darlehensnehmer in diesen Fällen einen Erstattungsanspruch!“

Rechtsanwältin Scheidemann hat einen grundsätzlichen Tipp: „Im Zweifelsfall sollten Verbraucher den professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, um die Frage nach der Zulässigkeit auf Expertenebene zuverlässig beantworten zu können und keine Fristen zu verpassen!“

Das Portal www.kreditbearbeitungsgebuehren.de bietet einen nützlichen Service an: „Wir nehmen Ihnen alle Formalitäten ab und helfen bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche zum Pauschalpreis von 79,90 EUR inkl. MwSt.“ Allerdings sollte jetzt keine Zeit mehr versäumt werden. Ansprüche aus 2012 verjähren zum 31. Dezember 2015 und sollten jetzt umgehend angemeldet werden, da das Verfahren eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen wird. Heißt: Eine Anmeldung der Ansprüche sollte noch im November 2015 erfolgen um auf verjährungshemmende Maßnahmen verzichten zu können.

Der Service ist online oder unter der kostenlosen Servicenummer 0800 7241934 buchbar.

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Kreditbearbeitungsgebühren 2015

Auch in 2015 gilt es wieder die Verjährung von Forderungen nach Kreditbearbeitungsgebühren-Erstattung zu beachten. Für Darlehen, die zwischen dem 1, Januar 2012 und dem 31. Dezember 2012 (und später) ausgezahlt wurden, können noch Erstattungen von Kreditbearbeitungsgebühren wirksam eingefordert werden. Allerdings sollten diese Forderungen zeitnah bei den Banken und Sparkassen vorliegen, ansonsten droht der Ablauf der Verjährungsfrist. Wir helfen Ihnen, Ihre Forderungen durchzusetzen. 

Mehr zu Kreditbearbeitungsgebühren 2015 ausführlich

Ansprüche aus 2012 verjähren Ende des Jahres 2015

Oft wird uns die Frage gestellt: „Kann ich etwas gegen die Verjährung unternehmen?“ – Natürlich: Man kann entweder rechtzeitig mit einem deutlich formulierten anwaltlichen Schreiben mit Fristsetzung die Auszahlung verlangen oder sich um eine wirksame Hemmung der Verjährung bemühen. Ab Mitte November wird die Zeit dafür anwaltliche Schreiben zunehmend knapper, sodass Ende des Jahres 2015 eher die Frage nach der Verjährungshemmung im Raum steht. Auch dabei sind wir Ihnen gern behilflich. 

Mehr zur Verjährung von Kreditbearbeitungsgebühren

Welche Ansprüche verjähren am 31. Dezember 2015?

Es geht um private Darkehen, für die ab dem 1. Januar 2012 Kreditbearbeitungsgebühren gezahlt wurden. Aktuelle Verträge sind nicht betroffen, da die Banken ihre AGB entsprechend angepasst haben. Zur Zeit sind nur Verbraucherkredite betroffen, zu gewerblichen Krediten wie z.B. den kfw-Darlehen, stehen noch BGH-Entscheidungen an. Hier sollten sich Betroffene sicherheitshalber um verjährungshemmende Maßnahmen bemühen, wenn die Bank nicht von sich aus auf die Einrede der Verjährung verzichtet. 

Mehr zur Verjährung möglicher Ansprüche aus Kreditbearbeitungsgebühren