Kreditbearbeitungsgebühren – Erstattung nur für private Darlehensnehmer?

Eine der umstrittensten Zweifelsfragen ist aktuell die Thematik der kfw-Darlehen. Es gibt Urteile, die auch die Kreditbearbeitungsgebühren von Förderdarlehen als unzulässig betrachten. Hier kommt wiederum dem Bundesgerichtshof die Aufgabe zu, eine letztendlich geltende Entscheidung zu treffen. Da hier aber noch kein Ergebnis abzusehen ist, empfiehlt die Berliner Rechtsanwältin Jacqueline Scheidemann, Vertrauensanwältin des Vereins Deutsche Sozialhilfe e.V. und Beraterin der Portals www.kreditbearbeitungsgebuehren.de, Kontakt mit der Bank aufzunehmen und einen freiwilligen Verzicht auf die Einrede der Verjährung zu fordern. „Geht die Bank darauf nicht ein sollten Betroffene verjährungshemmende Maßnahmen ergreifen!“

Auch die Frage nach der Zulässigkeit von Kreditbearbeitungsgebühren für Kredite, die an Unternehmer und Freiberufler ausgezahlt wurden ist weiter offen. Hier sind Betroffene gezwungen, Einzelfälle juristisch abklären zu lassen. Das trifft besonders die Finanzierungen von Solar- und Windkraftanlagen. Hier sind Darlehensnehmer zwar meist privater Natur, das Vorhaben gilt aber als unternehmerisch motiviert. Auch die Bewertung des Rückerstattungsanspruchs bei der Finanzierung von Dienstwagen ist noch offen.

Eine ganz klare Line gibt es allerdings bei den Gebühren für Förderkredite der Landes- oder Investitions­banken, denn hier gilt eindeutig Verwaltungsrecht, die Recht­sprechung des Bundes­gerichts­hofs kann hier nicht angewendet werden. Das ist Verwaltungs­recht – ohne Chance auf Gebührenrückerstattung.

Das Portal www.kreditbearbeitungsgebuehren.de bietet für alle Zweifelsfragen bietet einen nützlichen Service an:  „Wir nehmen Ihnen alle Formalitäten ab und helfen bei der Prüfung Durchsetzung Ihrer Ansprüche zum Pauschalpreis von 79,90 EUR inkl. MwSt.“

Der Service ist online oder unter der kostenlosen Servicenummer 0800 7241934 buchbar.

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Kreditbearbeitungsgebühren 2015

Auch in 2015 gilt es wieder die Verjährung von Forderungen nach Kreditbearbeitungsgebühren-Erstattung zu beachten. Für Darlehen, die zwischen dem 1, Januar 2012 und dem 31. Dezember 2012 (und später) ausgezahlt wurden, können noch Erstattungen von Kreditbearbeitungsgebühren wirksam eingefordert werden. Allerdings sollten diese Forderungen zeitnah bei den Banken und Sparkassen vorliegen, ansonsten droht der Ablauf der Verjährungsfrist. Wir helfen Ihnen, Ihre Forderungen durchzusetzen. 

Mehr zu Kreditbearbeitungsgebühren 2015 ausführlich

Ansprüche aus 2012 verjähren Ende des Jahres 2015

Oft wird uns die Frage gestellt: „Kann ich etwas gegen die Verjährung unternehmen?“ – Natürlich: Man kann entweder rechtzeitig mit einem deutlich formulierten anwaltlichen Schreiben mit Fristsetzung die Auszahlung verlangen oder sich um eine wirksame Hemmung der Verjährung bemühen. Ab Mitte November wird die Zeit dafür anwaltliche Schreiben zunehmend knapper, sodass Ende des Jahres 2015 eher die Frage nach der Verjährungshemmung im Raum steht. Auch dabei sind wir Ihnen gern behilflich. 

Mehr zur Verjährung von Kreditbearbeitungsgebühren

Welche Ansprüche verjähren am 31. Dezember 2015?

Es geht um private Darkehen, für die ab dem 1. Januar 2012 Kreditbearbeitungsgebühren gezahlt wurden. Aktuelle Verträge sind nicht betroffen, da die Banken ihre AGB entsprechend angepasst haben. Zur Zeit sind nur Verbraucherkredite betroffen, zu gewerblichen Krediten wie z.B. den kfw-Darlehen, stehen noch BGH-Entscheidungen an. Hier sollten sich Betroffene sicherheitshalber um verjährungshemmende Maßnahmen bemühen, wenn die Bank nicht von sich aus auf die Einrede der Verjährung verzichtet. 

Mehr zur Verjährung möglicher Ansprüche aus Kreditbearbeitungsgebühren